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Stressmanagement
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Stress stimuliert Körper und Geist
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"Wer sich nicht aufregt, lernt nichts Neues, denn nur mit Hilfe von psychischen Belastungen trainieren wir unser Gehirn besser mit Stress fertig zu werden. Es sei denn, wir gelangen an den Punkt, an dem sich dieser Punkt ins negative verkehrt. Die Stressantwort ist ein bewährter kurzfristiger Schutz, aber kein dauerhafter erklärt Bruce McEwen, Leiter des Labors für Neuroendokrinologie der Rockefeller University in New York. Nicht die dramatischen Ereignisse schlagen auf unsere Gesundheit, sondern alltägliche Probleme, die an uns zehren Denn die Lebensversicherung fight-or-flight war ursprünglich nur für wenige Stunden gedacht, nicht aber für einen Zeitraum von 80 Jahren."
Geo 03/2003
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Die Stressantwort des Körpers und die Folgen von Dauerstress
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- Leistungs- und Zeitdruck
- Unter- und Überforderung
- Mobbing
- Arbeitsplatzwechsel
- Konflikte
- Reizüberflutung
- Lärm
- Verantwortung
- Entscheidungsspielraum
- Empfindungsstörungen
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Stressantwort des Körpers
- Aktivierung des Nervensystems (Sympatikus)
- Ausschüttung und Produktion von Stresshormonen (Noradrenalin, Adrenalin, Cortisol)
- Steigerung des Herzschlags (Vermehrte Durchblutung des Gehirns und der Muskulatur, Muskelkontraktion)
- Kurzfristige Aktivierung aller Energiereserven und des Immunsystems
- Unterdrückung von Hunger, Durst und Sexualtrieb
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Biologisch ist die Stressantwort des Körpers auf eine kurzzeitige Reaktion (der Kampf-Flucht-Mechanismus) für Ausnahmesituation bestimmt. Das Ausbleiben der anschließenden Entspannungsphase führt langfristig zu schweren körperlichen Schäden bis hin zum Tod.
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- Nervenzellen werden im Gehirn zerstört,
- Konzentrations- und Gedächtnisschwäche
- Erhöhtes Diabetes Risiko durch Insulinüberproduktion
- Störung des Verdauungssystems und des Fettstoffwechsels,
- Gewichtszunahme, Magenschleimhautentzündung, Magengeschwür
- Schädigung der Blutgefäße, erhöhtes Risiko von Bluthochdruck, Arteriosklerose,
Infarkten und Organunterversorgung
- Chronische Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Muskelabbau
- Sinkende Libido, Störung des Menstruationszyklus, erhöhte Rate von Fehlgeburten
- Erhöhte Infektanfälligkeit, Allergien
- Allgemeine Störungen der Psyche und des psychoveganen Systems
Depressionen, Schlafstörungen, chronische Kopfschmerzsyndrom
- Chronische Erschöpfung
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Betriebliche Folgen von Dauerstress
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Nicht nur die gestressten Mitarbeiter selbst, sondern auch die Unternehmen erleiden Nachteile durch die Folgen von Stress am Arbeitsplatz. Vorzeitige Ermüdung der Beschäftigten, Konzentrationsstörungen und Leistungsschwankungen wirken sich auf die Qualität der Arbeit aus; Konflikte an den Arbeitsplätzen nehmen deutlich zu.
Auch Arbeitssicherheitsmaßnahmen werden häufig vernachläßigt, was zu einem Anstieg von Unfällen führen kann. Erhöhte Unfälle und Frühverrentungen verursachen den Unternehmen zusätzliche Kosten.
Untersuchungen aus Schweden zeigen, dass die Kosten für Folgen von arbeitsbedingten Stress mit jährlich etwa 450 Millionen ECU einen Anteil von rund 10% der Gesamtkosten aller arbeitsbedingten Erkrankungen ausmachen.
aus "Stress am Arbeitsplatz" der BKK
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Yoga und Stressmanagement
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Yoga ist kein Hokuspokus, sondern eine bewährte jahrtausende alte Methode, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt. Hatha Yoga ist nachweislich eine der erfolgreichsten Stressbewältigungsstrategien überhaupt.
Hatha Yoga beinhaltet:
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Körperübungen (Asanas)
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wirken ausgleichend auf das vegetative Nervensystem
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Atemtechniken (Pranayama)
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einfache Atemübungen verbessern die Konzentrationsfähigkeit
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Muskuläre Tiefenentspannung (Yoga-Nidra)
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baut Stresshormone ab, beruhigt den Kreislauf, regt das Immunsystem an
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Wirkungen & wissenschaftliche Studien
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